Wachtbergs Talente

Wachtbergs Talente

Die Brüder Dennis und Marvin Ledermann mit Anna Lena Walbröl wagten sich an eine neue Idee. Sie wollten jungen Talenten Wachtbergs eine Bühne bieten. So konnten zwölf junge KünstlerInnen am 6. Juli im Drehwerk 17/19 in Adendorf innerhalb der Wachtberger Kulturwochen erste Bühnenerfahrungen vor einem großen Publikum sammeln.

In Deutschland schon erste Plätze errungen haben JEM Session; das sind Joana Bungert und Emma Quantius mit perfekt einstudierten HipHops. Der zehnjährige Emil Gerber spielte vier kurze Klavierstücke. Ein Jahr älter war Larissa Köpke, die zu Playback-Musik sang. Auch Nicole Stivala Morales, zehn Jahre alt, bot klaren Gesang zu Playback-Einspielungen; ebenso ihre 18-jährige Schwester Michelle-Joustine Stivala Morales, die mit ihrer ausgeprägten Stimme das Publikum verblüffte. Joana Bungert ist nicht nur Tänzerin, sondern auch eine Poetry-Slamerin, die mit ihren Worten Wachtberg beschrieb. Felix Lochter überzeugte am Klavier und begleitete den Trompeter Paul Walbröl. Benedikt Clemens begleitete seine eigenen Songs auf der Gitarre. Ein besonderer Höhepunkt war klassische Musik mit Anna-Theresia Hauser an der Geige und Johannes Zipfel am Cello.

Natürlich zeigten auch die Initiatoren Dennis und Marwin Ledermann ihr Können. Sie sind in Wachtberg längst keine Unbekannten Musiker mehr. Es war eine abwechslungsreiche Veranstaltung, bei der die jungen KünstlerInnen mit viel Applaus vom Publikum belohnt wurden und die von KuKiWa gefördert wurde. (C.v.D.)

Die Fotos folgenden sind von Margrit Märtens

Komisch und lyrisch zugleich

Komisch und lyrisch zugleich - Riesenbeteiligung und
Riesenspaß beim Wettbewerb um die „Wachtberger Kugel“

Die Jury hatte ihre Wahl schon getroffen, welche der sechs in die Endrunde gekommenen Dichtenden welche Plätze beim Schreibwettbewerb um die „Wachtberger Kugel“ in diesem Jahr erhalten sollte, als am Sonntagabend des 19. Januar 2019 die Endrunde der Sechs für die Publikumspreise im vollbesetzten Saal des Drehwerks in Adendorf eingeläutet wurde. Was dann eine gewisse Doppelbegabung von den Autorinnen und Autoren verlangte, wurden ja nicht nur die Texte bewertet, sondern auch der Vortrag gewürdigt. Wobei bei dem ein oder anderen Vortragenden auch ohne Hinweis auf ihr Herkommen regionale Sprachfärbungen deutlich machten, dass dieser zum dritten Mal ausgelobte Literaturpreis längst überregionale Bedeutung hat. Und so traten, von Paten jeweils stimmungsvoll eingeführt, Dieter Brandl aus Wien, Monika Clever aus Wachtberg, Eberhard Gast aus Berlin, Elisabeth Kuhs aus Ratingen, Martin Möllerkies aus Hamburg und Manfred Rothengatter aus Andernach an, um sich eine der von dem Adendorfer Töpfer Hansen und dem Villiper Drechsler Josef Kemp gestalteten Kugeln zu ergattern.

Es wurde ein enges Rennen, was der Qualität sämtlicher Teilnehmerinnen und Teilnehmer geschuldet war, die zum Vergnügen des impulsiv mitgehenden Publikums so nachdenklich wie eruptiv, so hintersinnig wie antizipierbar „ablieferten“ und damit die Idee der Initiatoren und Moderatoren des Abends, Herbert Reichelt und Dieter Dresen, der „komischen Lyrik“ eine Bühne zu geben, bestätigten. Launige Klaviereinlagen von Erwin Ruckes zwischen den Vorträgen rundeten die Präsentation stimmig ab.

Mit großem Beifall wurden an die Entscheidungen der Jury und des Publikums quittiert: Eberhard Gast sah die Jury auf dem ersten Platz, Elisabeth Kuhs wie bereits im Vorjahr auf dem zweiten Platz und Manfred Rothengatter auf dem dritten. Das Publikum wertete die Vorträge leicht anders und erkannte Manfred Rothengatter den ersten, der Vorjahressiegerin Elisabeth Kuhs den zweiten und Monika Clever den dritten Preis zu. Dieter Dresen dankte zum Abschluss mit bewegten und bewegenden gereimten Zeilen Herbert Reichelt für das Geschenk dieses Kulturpreises und die damit verbundene Pflege der deutschen Sprache.

Beteiligt hatten sich an diesem unter anderem auch vom Wachtberger Kunst- und Kulturförderverein (Kukiwa) unterstützten Wettbewerb rund 400 Autorinnen und Autoren mit rund 2000 eingesandten Gedichten. Die Preisgelder von insgesamt 1200 Euro verteilten sich auf die Ränge 1 (300 Euro), zwei (200 Euro) und dritten Ränge mit jeweils 100 Euro.

Zeitgleich mit der Preisverleihung wurde die Anthologie zum Lyrikwettbewerb »Wachtberger Kugel 2019« vorgelegt (Dieter Dresen / Herbert Reichelt (Hrsg.): Die besten Kugel-Schreiber 2019 - »Wachtberger Kugel - Preis für komische Lyrik«, Kid Verlag, Bonn, ISBN: 978-3-929386-93-6). Sie kann für den Preis von 12,00 Euro bezogen werden.

(U.H.) 

 

 

Neujahrsgala zum 50jährigen Bestehen von Wachtberg

Die Berkumer Aula war nicht mehr wieder zu erkennen, so festlich war sie geschmückt, fast wie ein Ballsaal, passend zur Eröffnung des Jubiläumsjahres und passend für ein berauschendes Fest!

Musik war Trumpf! In ihrer vollkommenen Vielfältigkeit! Das Wachtberger Kammerorchester mit Verstärkung aus dem Jugendorchester unter der Leitung von Hans Werner Meurer eröffnete schwungvoll den Abend in der vollbesetzten Aula. Kein Stuhl blieb leer; und sicher hat kein Besucher bereut, sich schick gekleidet, auf dieses Fest zu gehen.

Das Dreier-Team der Moderatoren, Annette Briechle, Hans Werner Meurer und Nico Heinrich, führte souverän, gelöst, humorvoll und charmant durch den Gala-Zauber. Die Swing-Combo „Lost in the Jam“ spielte im Wechsel mit dem Orchester, so dass die vielfältigen Musikstile und Titel sich zu einem beschwingten Hörgenuss zusammenfügten. Aber nicht nur das; die mitreißende Musik verführte schnell die Besucher, sich auf die Tanzfläche zu wagen, die sich bald als zu klein erwies. Nicht im Traum hätten die Organisatoren sich vorstellen können, dass die Wachtberger Bürger so tanzfreudig sein würden.

Die Höhepunkte des Abends bestritten zweifelsfrei die Sänger, Nico Heinrich, vor allem Annette Briechle, die mit unglaublich ausdrucksstarker und vielseitiger Stimme den Abend bereicherte, meist begleitet von der Combo. Ob frech und frivol mit Schlagern der 20er und 30er Jahre, ob flott klassisch oder Swing, beide Sänger heizten dem Publikum mächtig ein mit ihren großartigen Stimmen. Nach jedem Vortrag gab es rasenden Applaus vom gutgelaunten Publikum. Es ist unglaublich, welche Professionalität Wachtberg zu bieten hat mit dem Kammerorchester Hans Werner Meurer, Annette Briechle und Nico Heinrich.

Neben der Gemeinde, dem Kammerorchester und dem Partnerschaftsverein leistete auch KuKiWa einen ganz kleinen Beitrag zu dem Fest mit der Tischdekoration und dem Verkauf von vielen Eintrittskarten und einer Ausfallbürgschaft. KuKiWa-Vorstandsmitglied, Dr. Nicole Wagner, zugleich Klarinettistin und Bassklarinettistin im Kammerorchester, begleitete die Organisation der Neujahrsgala federführend. Für das leibliche Wohl sorgte das Niederbachemer Hotel Dahl.

(C.v.D.)

Poetry Slam - Wachtberg

KuKiWa fördert durch die Übernahme einer Ausfallbürgschaft den "Poetry Slam" Wachtberg

Am Samstag, den 15. September 2018, Beginn 19:00h, Einlass 18:00 Uhr veranstalten die Wachtberger Jugendfachkräfte Claudia Schmidt (Gemeinde Wachtberg) und Frank Fongern (Jugendarbeit der Ev. Kirchengemeinde Wachtberg) wieder einen „Poetry Slam“ im Drehwerk in Adendorf.

Nach dem großen Erfolg beim Comeback 2016 sind auch diesmal alle eingeladen, die schon immer mal auf einer Bühne stehen und vor einem Publikum etwas vortragen wollten. Egal, ob selbstgeschriebene Texte oder Geschichten, Verse oder Gedichte, frei Erfundenes oder gar selbst Erlebtes, lyrisch oder poetisch. Es kann humorvoll oder ernst vorgelesen, gerappt oder einfach frei vorgetragen werden. Ob alleine oder in einer Gruppe – alles ist möglich! Da es zwei Runden gibt, sollte jeder Slammer zwei Texte in deutscher Sprache dabei haben. Die maximale Vortragslänge beträgt sieben Minuten. Das Publikum ermittelt den besten Vortrag durch Abstimmung. Den Siegern winken Sachpreise und der ‚Goldene Drachen‘.
Der Eintritt ist frei. Essen und Getränke gibt es vor Ort zum kleinen Preis.

Unterstützt werden die Wachtberger Jugendfachkräfte vom Förderverein für Kunst und Kultur in Wachtberg e.V. sowie vom Drehwerk 17/19, Töpferstr.17–19, Wachtberg–Adendorf, wo die Veranstaltung auch stattfindet.

Unter 02225 – 7081719 oder info(at)drehwerk-1719.de können dort Tickets für den Abend vorbestellt werden.

Anmeldung für Slammer bis zum 03.09.: jugend(at)wachtberg.de

Bei Fragen :
Frank Fongern 0228 – 3697998 (MO,MI,FR 16:00 – 18:00h)
Claudia Schmidt 0160 – 96287046

Der Eintritt ist frei, um Spenden wird gebeten!
Um Platzreservierung wird gebeten! Das Platzkontingent ist begrenzt!

Wachtberger Kulturwochen - Anton Raaff Konzert

Unter dem Motto "Kultur erleben" fanden vom 6. bis 22. Juli 2018 die 12. Wachtberger Kulturwochen statt.

Ein Höhepunkt der diesjährigen Wachtberger-Kulturwochen war sicherlich das Anton Raaff Konzert mit dem Wachtberger Kammerorchester und dem Wachtberger Jugendorchester, welches am Sonntag den 8. Juli 2018 statt fand.

Bei diesem Anlaß übergab der Leiter des Wachtberger-Kammerorchesters und des Wachtberger-Jugendorchesters, Hans-Werner Meurer, die Leitung des Wachtberger-Jugendorchesters an Leo Zimmer. Lesen Sie hierzu bitte den Artikel im General-Anzeiger vom 5.7.2018.

die folgenden Fotos sind von Klaus Schadow

 

KuKiWa fördert zum zweiten Mal den Wettbewerb um die „Wachtberger Kugel“

Preis für „Komische Lyrik“ vergeben

Die Abschlussveranstaltung zum „Komische-Lyrik-Preis“ im Drehwerk in Adendorf am 18. Januar 2018 strapazierte die Lachmuskeln des Publikums. Da Lachen ja gesund ist, trugen die sechs Besten des Wettbewerbs mit der Vorstellung ihrer komischen Gedichte auch zum besonderen Wohlbefinden des Publikums bei.
Die Juroren hatten es nicht leicht, aus mehr als 2.000 komischen Gedichten von 410 Autorinnen und Autoren auch aus benachbarten Ländern, die besten und lustigsten Gedichte auszusuchen. Martin Möllerkies aus Hamburg hatte schon im letzten Jahr den ersten Platz belegt und überzeugte nun wieder mit seinen tiefsinnigen Wortspielereien und humorvollen Versen. Die Texte von Elisabeth Kuhs aus Ratingen setzte die Jury auf den zweiten Platz. Das Publikum sah, bzw. hörte es genau umgekehrt. Den dritten Platz belegte Horst Reindl aus Bayern in der Jury-Wertung; das Publikum bedachte mit dem dritten Preis Stefan Pölt aus Hattersheim, der im letzten Jahr den zweiten Platz erreichte.
Die Wachtberger Kugeln für die Jury-Preise stellte Töpfermeister Peter Hansen aus Adendorf in drei Größen her, die Kugeln aus Holz für die Publikumswertung Josef Kemp aus Villip.
Für die Wartezeit bis zur nächsten Preisverleihung empfehlen die Organisatoren, Herbert Reichelt und Dieter Dresen, „Wachtberger Kugeln“ (Schokoladenkugeln mit verschiedenen Füllungen) zu schlemmen. Maria und Karl Sonntag bieten kleine Päckchen, gefüllt mit diesen Kugeln in Charlys Backstube in Pech an, von denen ein Euro der Ausrichtung des Wettbewerbs zugute kommt.
Natürlich gibt es auch wieder ein besonders lustiges Buch mit den besten humorvollen Gedichten der Kugel-Schreiber beim Kid Verlag Bonn, ISBN 978-3-929386-81-3 für 12 Euro.
(C.v.D.)

die Fotos auf dieser Seite sind vom Veranstalter des Wettbewerbes für komische Lyrik